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Grundlagenarbeit Stadtteilrichtplan startet

Seit dem Grossratsbeschluss zum Ausgabenbericht zur Hafen- und Stadtentwicklung von 2014 hat der Kanton gemeinsam mit der SRH prioritär die Hafenentwicklung bearbeitet und entscheidend weitergebracht. Am Vorgehen bei der Stadtplanung hat sich gegenüber dem Beschrieb im Ausgabenbericht nichts geändert, lediglich der Zeitplan musste angepasst werden.

Bei der Stadtplanung beginnen nun die Arbeiten an einem Nutzungskonzept für die Areale des neuen Stadtteils: In einem breit angelegten Verfahren werden nun Szenarien für die Nutzungen und den Entwicklungsprozess erarbeitet und diskutiert. Dafür sucht der Kanton das Gespräch mit NutzerInnen und Interessengruppen (Verbände, öffentliche Einrichtungen, Quartierorganisationen, Genossenschaften, Gewerbe und Industrie, EigentümerInnen, etc.) sowie mit Quartiervertretenden.

Das Resultat, die Programmation für die rheinnahen Areale, fliesst als Baustein in den Stadtteilrichtplan Kleinhüningen-Klybeck ein, der für alle weiteren Planungsschritte die behördenverbindliche Grundlage bildet.

 

Die Leitung des Projekts liegt beim Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, eingebunden sind auch andere Verwaltungsstellen des Präsidialdepartements, des Finanzdepartements, des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt sowie die Schweizerischen Rheinhäfen. Für die Vorbereitung und die Umsetzung wurde ein Auftrag vergeben an die Arbeitsgemeinschaft Wüest & Partner AG (Zürich), Zimraum Raum + Gesellschaft (Zürich), Philippe Cabane – urbane strategien & entwicklung (Basel).

 

Die Empfehlungen der Begleitgruppe vom 14. Januar 2014 werden als Grundlage an das externe Büro abgegeben. Damit sind die Bedürfnisse des Quartiers bereits ab dem ersten Schritt und insbesondere bei der Szenarienbildung präsent. In einer gemeinsamen Auslegeordnung mit dem Stadtteilsekretariat Kleinbasel und Vertretenden von Quartierorganisationen hat der Kanton über das weitere Vorgehen und den Zeitplan informiert.

 

Es ist vorgesehen, dass die entworfenen Szenarien für die Nutzungen mit einer „Begleitgruppe Plus“ (BG+: heutige Begleitgruppe inkl. Quartiervertretende, Gewerbe etc.) diskutiert werden. Die Ergebnisse werden nach Möglichkeit ins Konzept einfliessen. Ab 2017 soll die „BG+“ den Entwurf des Stadtteilrichtplans diskutieren können. Da der Stadtteilrichtplan öffentlich aufgelegt wird, bestehen zudem auch die Möglichkeiten der formellen Mitwirkung, wie dies bei solchen Verfahren üblich und planungsrechtlich vorgeschrieben ist.

 

Mehr zum Verfahren erfahren Sie auch im Interview mit Kantonsbaumeister Beat Aeberhard in der Zeitschrift TEC21

 

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